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Mark Scheppert bei tv.berlin im frühcafé

20. January 2012 | von | Kategorie: Blog

Am Dienstag, den 24.01.2012, bin ich beim Frühcafe von “tv.berlin” eingeladen.

Mit der Moderatorin Sarah Maria Breuer spreche ich zwischen 5.30 und 8.00 Uhr über mein Buch “Alles ganz simpel” und über meinen Großvater ohne den dieses Werk ja nicht zustande gekommen wäre.

Also einfach mal einschalten!

Okay, hier im Nachgang noch das Video von der Sendung, die ich selbst natürlich nicht live verfolgen konnte. Es war ziemlich früh, ich war ganz schön müde, aber es hat Spaß gemacht! Die Moderatorin und ihr Team waren außerdem sehr angenehm.

Frühcafé-Talk mit Mark Scheppert (24.01.2012) – TV Berlin Video
Eine Kindheit und Jugend in Breslau während der Weimarer Republik und in Hitlers Reich. Einen mörderischen Weltkrieg und die Kriegsgefangenschaft. Die Gründung und den Aufbau der DDR vom Mauerbau bis zum Mauerfall. All das hat Horst Schubert miterlebt und später seinem Enkel erzählt. Unter einem Pseudonym verfasste dieser das Buch „Alles ganz simpel“ um den Weg vom Hitlerjungen in Schlesien bis hin zum Alterspräsidenten der Linken in Marzahn-Hellersdorf zusammenzufassen. Heute morgen ist der Autor Mark Scheppert zu Gast.

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Susanne am 12.01.2012 im Radio

10. January 2012 | von | Kategorie: Blog

246Am 12.01.2012 ist unsere Susanne ab 21 Uhr im Offenen Kanal (92,6 MHz – Kabel Deutschland, oder www.alex-berlin.de) in “Auslesen – Die Sendung mit den Sumpfblüten” von Max van der Oos eingeladen worden und dort eine Stunde lang zu hören. Nein, sie ist natürlich nicht aufgeregt…Also bitte unbedingt einschalten und mitfiebern!

Info:
Lesebühnen erfreuen sich im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit.
Da Berlin wohl die ältesten und bekanntesten Lesebühnen von ganz Deutschland hat und ein dementsprechend zahlreiches Publikum, will die Sendung “Auslesen” einen Überblick über die Berliner Leseszene geben, aber auch weniger bekannten Schreibern eine Chance bieten, sich und ihre Texte darzustellen.
Auslesen lädt bekannte und weniger bekannte Autoren ins Studio ein, damit diese über ihre Texte und ihr Leben reden können.

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Ich war`s nicht!

8. January 2012 | von | Kategorie: Blog

 

Nachricht auf der Mailbox.

Unser Kapitalistenschaf möchte ganz dringend eine Sache klarstellen. Es befindet sich momentan ja immer noch in seinem Winterurlaub auf Amrum und hat nun Angst, die Berliner könnten es mit seinem gelockten Kollegen aus Northamptonshire verwechseln.

Zugegeben, die Ähnlichkeit der beiden ist wahrlich verblüffend.

Der englische Schafsbock, von der dortigen Presse Randy genannt (unser Schaf hat gleich im Wörterbuch nachgeschlagen und herausgefunden, dass das soviel wie „geil“ bedeutet), war in die Schlagzeilen geraten, als er auf dem Weg zur Schlachtbank seinen Mördern in letzter Minute entkommen konnte.

Auf seiner Flucht geriet Randy in eine Herde weiblicher Schafe und tauchte dort zunächst unter. Vaterschaftstests haben jetzt ergeben, dass er seinen Aufenthalt dort sinnvoll nutzte: Randy ist nun Papa von 30 Lämmern. Und glücklicherweise will ihn  niemand mehr schlachten.

Unser Kapitalistenschaf betont außerdem, dass es seinen Winteraufenthalt auf Amrum selbstverständlich aus eigener Tasche bezahlt. Wohlhabende und väterliche Freunde haben damit nichts zu tun.

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Ariane am 29.12.2011 im Radio

20. December 2011 | von | Kategorie: Blog

246Am 29.12.2011 ist unsere Ariane ab 21 Uhr im Offenen Kanal (92,6 MHz – Kabel Deutschland, oder www.alex-berlin.de) in “Auslesen – Die Sendung mit den Sumpfblüten” von Max van der Oos eingeladen worden und dort eine Stunde lang zu hören. Nein, sie ist natürlich nicht aufgeregt…Also bitte unbedingt einschalten und mitfiebern!

Info:
Lesebühnen erfreuen sich im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit.
Da Berlin wohl die ältesten und bekanntesten Lesebühnen von ganz Deutschland hat und ein dementsprechend zahlreiches Publikum, will die Sendung “Auslesen” einen Überblick über die Berliner Leseszene geben, aber auch weniger bekannten Schreibern eine Chance bieten, sich und ihre Texte darzustellen.
Auslesen lädt bekannte und weniger bekannte Autoren ins Studio ein, damit diese über ihre Texte und ihr Leben reden können.

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Vorfreude

9. December 2011 | von | Kategorie: Blog

Das Schaf platzt fast vor lauter Vorfreude. Zu Weihnachten ist es im Stall, wie jedes Jahr, und freut sich tierisch auf das Wiedersehen mit seinen guten Kumpels.
Silvester verreist es nach Ostfriesland, dort genießt es die Ruhe und das Salz.
Und dann, im Januar 2012, begleitet es die Unerhörten in den Friedenauer Waschsalon und freut sich auf die sauberste Lesung aller Zeiten. Zwischen Waschpulvern und Weichspülern will es sich ganz gemütlich und kuschelig im Warmen was unerhörtes vorlesen lassen.
Vor lauter Ungeduld besucht unser Kapitalistenschaf aber jetzt schon bei jeder Gelegenheit den wunderbaren Waschsalon in der Rheinstr 62 und genießt dort die besondere Athmosphäre.

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Doris am 1. Dez. 2011 im Radio

18. November 2011 | von | Kategorie: Blog

246Am 01.12.2011 ist unsere Doris ab 21 Uhr im Offenen Kanal (92,6 MHz – Kabel Deutschland, oder www.alex-berlin.de) in “Auslesen – Die Sendung mit den Sumpfblüten” von Max van der Oos eingeladen worden und dort eine Stunde lang zu hören. Nein, sie ist natürlich nicht aufgeregt…Also bitte unbedingt einschalten und mitfiebern!

Info:
Lesebühnen erfreuen sich im deutschsprachigen Raum immer größerer Beliebtheit.
Da Berlin wohl die ältesten und bekanntesten Lesebühnen von ganz Deutschland hat und ein dementsprechend zahlreiches Publikum, will die Sendung “Auslesen” einen Überblick über die Berliner Leseszene geben, aber auch weniger bekannten Schreibern eine Chance bieten, sich und ihre Texte darzustellen.
Auslesen lädt bekannte und weniger bekannte Autoren ins Studio ein, damit diese über ihre Texte und ihr Leben reden können.

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Ausnahmsweise Lyrik

18. November 2011 | von | Kategorie: Blog

Weil’s so herrlich herbstlich ist und der November uns allen so wunderbar das Gemüt vernebelt, lade ich erstmals hier bei den Unerhörten ein, eine kleine Portion Lyrik zu genießen.

Der Himmel schwitzt die Krähe klaut
die Kirchenglocken läuten.
Der Baum schläft ein die Taube stirbt
die letzten Spinnen singen.

Und weil’s so schnell ging, hier gleich noch eine kleine Portion Nachschlag:

Der Nebel ist hier
wer holt ihn ab
packt ihn in Taschen und Tüten
und schleppt ihn auf’s Land
auf’s Land?
Der Nebel ist hier
der Nebel.

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In eigener Sache

18. October 2011 | von | Kategorie: Blog

Alles ganz Simpel-klein

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse ist mein neues Buch “Alles ganz simpel” erschienen. Damit ist meine „Schwarz-Rot-Gold-Trilogie“ beendet und ich kann mich noch intensiver unserer Lesebühne widmen.

ALLES GANZ SIMPEL
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Mark Scheppert / Horst Schubert
ISBN 978-3-8423-8046-2
Oktober 2011, 9,95 €
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„Alles ganz simpel“ beschreibt den außergewöhnlichen Lebensweg meines Opas vom stolzen Hitlerjungen in Breslau zum linken Alterspräsidenten der Bezirksverordenten-Versammlung in Berlin Marzahn Hellersdorf 2011.
Vielleicht hätte ich mit ein bisschen mehr Zeit und Mut eine ähnlich bewegende Familiensaga wie Uwe Tellkamps „Turm“ oder Eugen Ruges „In den Zeiten des abnehmenden Lichts“ schreiben können, da in meinen drei Büchern nunmehr ja auch mehrere Generationen ganz unterschiedlich auf dieses Land vor, während und nach der DDR zurückblicken.
Allerdings muss ich gestehen, dass mein Opa, der mittlerweile im vierten deutschen Staat lebt, mit Abstand die spannendsten Geschichten zu erzählen hat.

Hier der Klappentext:

Mein Opa ist ein „Geschichtsbuch auf zwei Beinen“, denn er hat fast ein komplettes deutsches Jahrhundert hautnah erlebt.
Eine Kindheit und Jugend in Breslau (Schlesien) während der Weimarer Republik und in Hitlers Reich. Einen mörderischen Weltkrieg und die Kriegsgefangenschaft. Die Gründung und den Aufbau der DDR mit Jobs als Telegrafenarbeiter in Lübben, Dachdecker in Osternienburg, Hilfsschlosser und Technischer Zeichner in den Buna-Werken.
Ein Sportstudium an der DHfK in Leipzig und den Berufsstart als Reporter der Friedensfahrt für das Deutsche Sportecho. Den 17. Juni und den Mauerbau. Die Zeit als Verlagsdirektor des Sportverlages in Berlin mit Teilnahmen an Olympischen Spielen und Buchmessen. Den Niedergang der DDR, den Mauerfall und den linken Neubeginn in der Bundesrepublik Deutschland.

Das wollte ich unbedingt aufbewahren und teilen.

Alles ganz Simpel-klein
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“Alles ganz simpel” bei amazon.de

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Friedrichshainer Leseabend am 26.11.2011 in der Feuerwache

27. September 2011 | von | Kategorie: Blog

Am Samstag, den 26.11.2011 um 20:00 Uhr
lädt die Studiobühne der „Alten Feuerwache“ zum zweiten Teil der neuen Veranstaltungsreihe ein:
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Einmal im Monat stellen Berliner Autoren verschiedener Lesebühnen sich und ihre Texte vor – ein literarischer Abend in gemütlicher Atmosphäre, zum Zuhören, Nachdenken, Lachen und Genießen.
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Dieses Mal werden für Sie lesen:
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Ariane Meinzer („Die Unerhörten“)
Werner Lutz Kunze („Das Aktuelle Wortstudio“)
Agnieszka Debska  („Die Brutusmörder“)
Lydia Kraft („LUNGE“)
Elena C. M. Tüx (Kreuzberger Literaturwerkstatt)

Eintritt: 5€ / ermäßigt 3€

Studiobühne in der Alten Feuerwache, Marchlewskistraße 6
10243 Berlin U 5 / Weberwiese
Karten: 030/4266636
studiobühne@kulturamtfk.de
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Normalerweise tagen sie im aktuellen Wortstudio oder im Café Tasso in der Frankfurter Allee. Sie lesen auf Lunge und schreiben non stop, nennen sich Die Unerhörten oder Die Brutusmörder, veröffentlichen ihre Kurzgeschichten in einer Zeitschrift namens Storyatella und deklamieren ihre Werke im Zebrano-Theater oder auf anderen Bühnen dieser Weltstadt. In den Geschichten geht es z.B. um einen Pinguin am Frankfurter Tor, um Fußball und Sowjetpanzer, um Mondschein in der Mainzer Straße, um den Hasen Ephraim oder um die Katze Cremo …
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Die Rede ist von den berühmten Friedrichshainer Lesebühnen, die so zahlreich sind wie die Graffiti in der Stadt. Die Studiobühne in der Alten Feuerwache lädt ab Oktober zu einem regelmäßigen Leseabenden der Schreibenden und Lesenden, um vor einem erwartungsvollen Publikum das Beste vom Besten zu Gehör zu bringen. Eine Talenteshow vom Feinsten, ein Poetenseminar und literarischer Kessel Buntes, jenseits von Schoßgebeten und Säulen der Erde.
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Poeten an der Weberweise – Textfeuer der Friedrichshainer Lesebühnen!

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Vernissage in Taxizentrale

4. September 2011 | von | Kategorie: Blog

Wie die meisten gebürtigen Berliner habe auch ich einen leichten Hang zu Meckern.

Selbstverständlich und besonders auch über meine Stadt. Von Zugezogenen oder gar Touristen hör ich Kritik an Berlin allerdings nicht so gerne. Da werde ich zum sprungbereiten Muttertier, das sich reflexartig schützend vor ihr Junges wirft.

Uneingeschränkt klasse fand ich Berlin allerdings mal wieder vergangenen Freitag!

Einladung zur Vernissage des Malers Gustav Haase in Ans Taxi Netz, Bülowstraße 11 in Schöneberg. Aha?

Dass es in der Potsdamerstraße um die Ecke diverse Galerien gibt, und zwei spannende Neueröffnungen für nächste Woche dort anstehen, wusste ich ja. Aber in der Bülowstraße? In einem Taxiladen?

Kunst an ungewöhnlichen Orten hat ja immer was. Sollen sich doch vorerst Andere  die Beine vor dem Bode Museum in den Bauch stehen, um Gesichter der Renaissance zu sehen. Obwohl sie dort ja jetzt anscheinend das desolate Ticketsystem in den Griff bekommen haben und die Öffnungszeiten verlängert wurden. Für Botticelli, Leonardo da Vinci und Co. ist ja noch bis November Zeit.

Der Geschäftsführer von Ans Taxi Netz, Engür Sastimdur, ist Kunstliebhaber und mit allen Malern, die er in seinen Räumlichkeiten ausstellt, persönlich bekannt. Außerdem ist er selber eine faszinierende und charismatische Persönlichkeit, die zum Teil den großen Andrang am Freitagabend erklärt. Neben den sehr sehenswerten Berlin Bildern von Gustav Haase, versteht sich.

Ich war noch nie auf einer derart entspannten Vernissage mit so vielen angenehmen Besuchern. Menschen jeden Alters (Gustav Haase ist Mitte 60), alle ungekünstelt und locker. Es gab weder den unsäglichen Prosecco, noch den ach-so-angesagten  Aperol-Sprizz und kein schickes fingerfood.

Sondern ganz bodenständig Wein und Wasser. Außerdem Salzbrezeln. Und zu später Stunde dann Pflaumen, die irgendjemand aus seinem Garten mitgebracht hatte. Köstlich!

Gegen halb elf hielt eine etwas ramponierte Strechlimousine in zweiter Reihe und hinaus sprangen schöne Frauen in kurzen Röcken und Pelz sowie adrett heraus geputzte Männer. Eine Geburtstagsgesellschaft. Sie blieben auf einen Plausch, einen Drink, schauten sich Gustav Haases Bilder an und entschwanden dann wieder in die Nacht.

Engür umarmte zum Abschied einen der Männer herzlich mit einem „Bis morgen, dann“.

Auf meine Frage, wer das denn gewesen sei, antwortete er: „Mein mongolischer Putzmann. Er ist heute Nacht mit seiner mongolischen Community unterwegs, morgen früh macht er wieder hier sauber.“

Einzigartiges Berlin!

Zu Engürs Vernissagen gehören normalerweise immer noch kurze Auftritte anderer Künstler, wie er mir erzählte. Tänzerische Darbietungen beispielsweise, gerne auch Lesungen.

Beim nächsten Mal, in ca. drei Monaten, möchte er gerne „Die Unerhörten“ dabei haben. Das war dann noch das Sahnehäubchen dieser ganz besonders schönen Berliner Nacht.

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